Geschichte des Bauhaus
   
 

Zu dem Beginn des 20. Jarhunderts etablierten sich Architekten, Maler, Schriftsteller und Handwerker vielerorts in Europa mit neuen, revolutionären Ideen. Es entstand der Rahmen einer neuen geometrischen Kunstauffassung. In dieser Zeit gründeten der Maler Piet Mondrian, der Architekt Theo van Doesburg mit Gerrit Rietveld, dem Sohn eines Schreiners, die Gruppe "De Stijl". Auf der Basis der kubistischen Formenentwicklung von Charles Mackintosh, Josef Hoffmann, der Wiener Wagner, Loos und Moser entstand eine internationale Entwicklung die später als Modernismus in die Kunstgeschichte eingehen sollte.

Viele heute als sehr bedeutend anerkannte Architekten wie der Amerikaner Frank Lloyd Wright und Namen wie Mies van der Rohe, Walter Gropius, Marcel Breuer, die Weimarer Kunstgewerbeschule, sowie die Maler Paul Klee und Lionel Feininger bestimmten die Entwicklung dieses Prozesses. Mit der Entwicklung im Möbeldesign sind Namen wie Le Corbusier in Frankreich, Eileen Gray in England und Mart Stam in Holland mit ihren Entwürfen aus Stahlrohr untrennbar verbunden. Die größte Bedeutung erlangte dieser "Stijl" in der Epoche des Dessauer Bauhauses.

Mit der Einführung industrieller Fertigungsmethoden in Manufakturen gelang es schließlich diese Produkte der Möbeldesigner einem breiten Publikum näherzubringen. Die Beliebtheit dieser Möbel ist ungebrochen und wir finden sie in zahlreichen Variationen in unserem täglichen Umgang wieder.

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